Wendeschuhe

Wo ist der Ursprung für den Wendeschuh?
Den ersten Einsatz bekam der Wendeschuh bereits in der Völkerwanderung. So richtig bekannt wurde er dann allerdings im Mittelalter, wobei er sich im Laufe der Jahre im Aussehen immer wieder etwas veränderte. Auch heute gibt es noch immer Wendeschuhe. Häufig findet man sie heute als Spitzenschuhe bei verschiedenen Balletttänzern oder aber auch noch sehr häufig als Hausschuhe. Gerade bei Kindern die noch etwas Kleiner sind werden diese Schuhe noch häufig in Betracht gezogen, denn die Füße werden dadurch doch ganz gut gewärmt. Der Vorteil bei den Kleineren Kindern ist bei den Wendeschuhen, die können auch beim Krabbeln nicht so schnell verloren werden, da der Schaft in der Regel etwas höher ist, so fällt den Kleinen auch das ausziehen etwas schwerer.

Die Formen des Wendeschuhs
In erster Linie bezeichnet man mit dem Wendeschuh einen Schuh, bei dem die Sohle und der Schaft auf links zusammen genäht werden und dann auf recht gedreht wird. Durch die Drehung auf rechts legt sich die Sohle im Inneren des Schuhs nieder und werden dadurch etwas mehr geschützt. Dadurch, dass man diesen Schuh quasi wendet, ist es nicht möglich diesen Schuh aus Leder oder harten Materialien herzustellen. Daher sind Wendeschuhe grundsätzlich eine sehr leichte Fußbekleidung mit sehr weicher Sohle, auch wenn man teilweise versucht hat die Sohle stellenweise zu verstärken. Dreieckige oder Halb runde Keile wurden später an die Sohle genäht, um die Ferse etwas mehr zu stärken. Die Umrandung wurde zu einer Zeit mit einem Randsteifen stabilisiert, nicht nur um dem ganzen Schuh etwas mehr Halt zu geben, sondern auch, um den Schuh etwas Wasserdichter zu gestalten. Im Späten Mittelalter wurde dann an den Randsteifen eine zweite Sohle genäht um einen noch besseren Halt zu haben und dem Wasser eine noch kleinere Chance zu geben in Schuh zu gelangen.