New York Fashionweek – Mode von Manhattens Runways

Kaum einen Trend gibt es in diesem Jahr auf der New York Fashion Week, welcher nicht aufgegriffen wird von den Designern. Dazu gehören unter anderem Leder, Schwarz-weiß, Fransen, Knallfarben, Blumen […]

Kaum einen Trend gibt es in diesem Jahr auf der New York Fashion Week, welcher nicht aufgegriffen wird von den Designern. Dazu gehören unter anderem Leder, Schwarz-weiß, Fransen, Knallfarben, Blumen und Pastell. Victoria Beckham präsentierte auf der Veranstaltung ihre Kollektion. Die neue Mode besticht durch ihre Einfachheit. Die Designer setzen mehr auf Experimente aus Volumen und Formen und Frauen tragen Herrenstoffe. Schlichte Nuancen sowie Feinheiten gehören zum neuen Trend.

 

Wie zu sehen ist, werden monochrome Looks von den meisten Designern präsentiert. Fast nur an Schwarz-weiß hielt sich Proenza Schouler. Der Designer Alexander Wang wählte für seine Kollektion nur Schwarz, Grautöne und ein gebrochenes Weiß. Calvin Klein und Ralph Lauren fuhren ebenfalls auf der Schwarz-weiß Schiene mit. Mit den kräftigeren Farben werden eher nur Akzente gesetzt. Die Laufstege werden dominiert von dunklen Tönen. Die neue Mode flimmert zwar nicht in den Augen ist aber auch alles andere als karg. Statt Blingbling spielen die Designer mit Proportionen und Formen. Sehr deutlich zeigen dies die Oversize Jacken von MM6 sowie auch bei Alexander Wang üppigen Proportionen. Hinzu kommen bei DKNY gerundete Schultern die auch Derek Lam und Victoria Beckham präsentieren. Neopren zählt bei den Mode-Architekten zu deren Lieblingsstoff in diesem Jahr. Des Weiteren finden sich auch britische Stoffen wie die Schottenstoffe oder Tweed auch vertreten bei Victoria Beckham. Zahlreiche Designer setzten diesen Winter auf die traditionelle Schneiderkunst von den Briten. Tommy Hilfiger zum Beispiel würdigte in seiner Kollektion Tommy Nutter. Auch Rag and Bone präsentierten sich mit der britischen Schneiderkunst. Dabei steht der Urban Style nach wie vor hoch im Trend, wie man ihn vor allem von Esprit kennt.

Herrenstoffe für die Damen

Nach dem gleichen Prinzip wie die Herren zog Tommy Hilfiger auch die Damen an. Er versah sie mit Mode im Hahnentrittmuster, kleidete sie ein in Streifen und Prince-Of-Wales-Karos. Doch nicht nur er stattete seine weiblichen Models aus mit Herrenstoffen. Den Gentlewoman Style kennt man ebenfalls von Esprit (Siehe Bild Rechts). Bei DKNY und J. Crew war es das Fischgrätmuster was es ihnen angetan hatte. Den schweren Schottenstoffen wandten sich Victoria Beckham und Phillip Lim zu. Die Designer ließen sich bei der Mode für die Frau inspirieren von der Mode der Herren. Großen Anklang fand beispielsweise ein Wollanzug von Carolijna Herrera und die Kleider von Prabal Gurung. Sie waren angelehnt an die Militäruniformen. Hosenanzüge mit Weste waren der Renner bei Melissa Webb. Weniger weiblich wirkten die Frauen dadurch aber nicht. Sehr feminin waren die Entwürfe und umschmeichelten den Körper, betonten ihn und waren aber gleichzeitig schlicht gehalten und so auch zeitlos.